Low Carb Brot – Eiweißbrot Test in meiner Diät

Wenn ihr ein bisschen auf meinem Blog gelesen habt, dann wisst ihr das ich hier einen Low-Carb Diät Selbstversuch gemacht habe um ca. 8 kg abzunehmen. Eines meiner größten Probleme – schon im Vorfeld der Diät – war die Tatsache, dass ich sehr gerne Brot esse und das während einer Low-Carb Diät eher schlecht ist.

Low Carb Brot halbiert

Low Carb Brot halbiert

Denn Brot wird normalerweise mit Mehl hergestellt -vor allem mit viel Weizenmehl – und dieses enthält natürlich nur Kohlenhydrate. Dadurch hat auch ein klassisches Brot eben einen sehr hohen Kohlenhydratanteil und das ist genau der Gegenteil von einer Low-Carb Diät, also einer niedrig-Kohlenhydrat Diät. Nach meinen ersten Recherchen zu meiner Diät war deswegen klar, dass ich auf klassisches Brot und Brötchen verzichten musste. Schnell stieß ich jedoch auf eine Alternative: das sogenannte Low-Carb Brot!

Ist normales Brot während einer Low-Carb Diät tabu, so kann man ein Low-Carb Brot durchaus essen. Inzwischen gibt es diese sogar fertig im Handel und ich habe auch ein paar davon gekauft und benutzt. Auf dem Foto links oben seht ihr eines dieser von mir genutzten Low-Carb Brote von einem Bäcker. Im Handel wird es meistens als Eiweißbrot angeboten. Warum kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es populärer Eiweißbrot als Low-Carb Brot zu sagen? Ist auch egal, denn der Inhalt ist einfach kohlenhydratearm.

Der Nachteil ist die Tatsache, dass diese Low-Carb Brote relativ viel Fett enthalten. Denn mit irgendwas muss man das Weizenmehl ersetzen um eine brotähnliche Konsistenz und Geschmack hinzubekommen. Diese „Ersatz-Bestandteile“ sind meistens sehr fettig und wir wollen uns diese im folgenden einmal anschauen.

Unterschied von klassischem Brot zu Low-Carb Brot – die Zutaten

In den Low-Carb Broten im Handel, aber auch bei den Rezepten zum selber backen, wird das Weizenmehl und andere Mehlarten sehr gerne durch folgende Zutaten ersetzt:

  • Leinsamen
  • geschroteter Leinsamen
  • Andere gemahlene Samen
  • Sojamehl
  • Nussmehl
  • Gluten
  • Weizenkleie
  • Walnüsse (gemahlen oder gehackt)
  • gemahlene Mandeln

Und noch einige andere Variationen davon!

Dadurch dass man das Mehl durch diese anderen Zutaten substituiert bzw. ersetzt haben Eiweißbrote leider einen relativ hohen Fettanteil. Im Extremfall kann dieser bis zu zehnmal höher liegen als bei einem klassischen Brot. Besser sieht da die Zusammensetzung meist bei selber gebackenen Low-Carb Broten aus. Das gleiche gilt natürlich auch für Brötchen.

Hier findet ihr übrigens meine Low-Carb Brötchen Rezepte >>

Deswegen habe ich mir während meiner Low-Carb Diät überlegt einige Low-Carb Brote auszuprobieren. Mir persönlich schmeckt das Brot aus dem Handel ziemlich gut und da ich keine großen Mengen esse habe ich jetzt auch mit dem Fettanteil kein so wirklich großes Problem. Trotzdem wollte ich mal selber gebackene Eiweißbrote ausprobieren und hier vorstellen.

Low-Carb Brot selber backen

Mein selber gebackenes Eiweißbrot

Mein selber gebackenes Eiweißbrot

Also habe ich einige Eiweißbrote selber gebacken und habe Euch die Rezepte hier natürlich auch aufgeschrieben. Ein paar andere habe ich selber nicht ausprobiert, aber diese wurden mir in diversen Foren empfohlen und deswegen habe ich sie hier auch aufgenommen. Wenn ihr meinen Blog und mein Diät Tagebuch verfolgt dann wisst ihr ja das ich nicht der große Bäcker und Koch bin. :-)

Verzeiht mir deshalb wenn ich nicht alle Low-Carb Rezepte selber ausprobiert habe. Aber ich arbeite noch dran. Denn auch in Zukunft will ich mich Kohlenhydratarm ernähren und will das zwar nicht übertreiben, aber so meine Figur halten. Ich werde schließlich nicht jünger und bin jetzt auch schon im mittleren Alter – sagen wir mal freundlich :-)

Der Stoffwechsel ist dann nicht mehr ganz so schnell und man legt schneller an Gewicht zu. Wissen alle die bereits über 40 sind. Und „die Jungen“ soll nicht lachen, ihr kommt da auch ganz schnell da hin.

Grundsätzlich spricht für mich also nichts für ein Low-Carb Brot aus dem Handel. Sie schmecken gut, sind schnell verfügbar und die Kalorienzahl hält sich auch in Grenzen. Dazu sind sie extrem kohlenhydratarm. Also ideal eigentlich. Wer allerdings wie ich, nicht nur die Kohlenhydrate reduziert hat, sondern auch die Fettanteile in der Ernährung, der kann tatsächlich einmal über das Backen eines Eiweißbrotes nachdenken. Im folgenden habe ich Euch ein paar Rezepte kurz vorgestellt und in Extra Artikeln findet ihr das ganze Rezept. Den Link dazu gibts gleich.

Etwas zum Geschmack und der Konsistenz von Eiweißbrot

Oftmals bin ich in Diskussionen – in Foren oder auf Facebook – darauf gestoßen, dass einige die Konsistenz und vor allem auch den Geschmack von Low-Carb Brot kritisieren. Ich hatte tatsächlich auch ein paar Rezepte dabei die echt übel schmeckten. Diese habe ich hier überhaupt nicht aufgenommen, weil ich sie keinem zumuten möchte. Ein „labriges Stück“ zwischen den Zähnen ohne jede Bissfestigkeit und etwas draufstreichen konnte man auch nicht, weil es gleich auseinandergefallen ist. Wahrlich kein Genuss und solche Rezepte sollte man tatsächlich löschen.

Aber natürlich probieren viele ihre Rezepte auf ihren Webseiten überhaupt nicht selber aus. Wer tausende Rezepte da drauf hat, der kann die natürlich nicht ausprobiert haben. Also schreibt halt jeder beim anderen was ab und am Schluss hat man die „nicht-gut-schmeckenden“ Eiweißbrot Rezepte auf vielen Webseiten. Deshalb habe ich hier nur einige wenige vorgestellt, die ich auch selber gebacken habe und Euch empfehlen kann. Die wo ich nicht selber gebacken habe, haben Freunde und Bekannte gebacken und mir empfohlen. Von daher können die auch nicht schlecht sein.

Eiweißpulver in Eiweißbrot

Whey Eiweißpulver für das Brot

Whey Eiweißpulver für das Brot

Eines meiner Lieblings-Brote wird mit einer Zutat Eiweißpulver zubereitet. Da ich begeisterter Kraftsportler und Bodybuilder bin kenne ich mich mit Eiweißpulver ziemlich gut aus. In einem Brot habe ich sie allerdings noch nie genossen. Aber als ich auf dieses Low-Carb Rezept gestoßen bin war mir sofort klar, das ich es einfach ausprobieren muss. Ich hab es auf einer Webseite gefunden und das Rezept hatte sehr viele positive Bewertungen. Wenn ich mich recht erinnere fast 200 Stück. Und so viele Personen können sich eigentlich nicht irren und ein neutrales Eiweißpulver hatte ich tatsächlich zu Hause.

Denn dieses hatte meine Frau genutzt, um einen Low-Carb Käsekuchen zu machen. Seither stand es so einsam und verlassen in unserem Küchenschrank, denn ein neutrales Proteinpulver trinke ich nicht besonders gern nach dem Training. Ich hab dafür lieber etwas mit Geschmack. Also habe ich für dieses Rezept mein neutrales Proteinpulver aus dem Schrank gekramt und hab mir die anderen Zutaten besorgt. Und das Ergebnis fand ich wirklich lecker. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Idee gehabt, dass ich es auf meinem Blog einstellen könnte und hab deswegen kein Foto gemacht. Ich werde das Foto aber beim nächsten Mal machen und im Nachhinein zur Verfügung stellen. Da man Geschmack nicht sehen kann ist es allerdings auch nicht unbedingt notwendig :-)

Zum Low-Carb Brot Rezept mit Eiweißpulver >>

Mein zweites Lieblingsbrot: Low-Carb Brot mit geschroteten Leinsamen

Eiweißbrot mit geschrotetem Leinsamen

Eiweißbrot mit geschrotetem Leinsamen

Auch dieses Eiweißbrot hatte als Zutat geschrotete Leinsamen. Vielleicht stehe ich einfach auf Leinsamen? Nein, nur Spaß. Aber es kann schon sein, dass diese Zutat mir liegt und ich deswegen zwei Brote mit geschroteten Leinsamen zu meinen Favoriten zählte. Allerdings muss man auch ehrlich sagen das fast jedes zweite Eiweißbrot Rezept- was mir über den Weg gelaufen ist – tatsächlich auch Leinsamen in der Zutatenliste hatte. Ist vielleicht etwas übertrieben, aber es ist schon eine sehr gern genutzte Zutat, um (Weizen-)mehl im Brot zu ersetzen.

Dazu wird in diesem Rezept Sojamehl als Mehl-Ersatz verwendet, dazu Gluten (was bei Glutenunverträglichkeit natürlich überhaupt nicht geeignet ist) und sogar Sahne und Butter. Natürlich ein Brot mit relativ viel Fett und deswegen habe ich davon auch immer nur eine Scheibe oder so gegessen. Ihr wisst ja das ich mich in meiner Low-Carb Diät auch relativ fettarm ernährt habe, weil ich keine sechs Monate Diät machen wollte um 8 kg abzunehmen. Aber je nach Low-Carb Diät Form spielt Fett eigentlich nur eine untergeordnete Rolle.

Ich hatte jedoch für mich entschieden das zu viel Fett auch schlecht ist, weil letztendlich die Kalorienmenge auch zählt. Es kann mir niemand erzählen, dass man mit wenig Kohlenhydrate und noch mehr Fett abnehmen kann. Zumindest ich nicht.

Natürlich habe ich auch für dieses Low-Carb Brot ein Rezept erstellt und ihr findet es hier: Zum Low Carb Brot Rezept >>

Fazit

Ich muss ganz ehrlich sagen: ich habe diese Low-Carb Brote bzw. Eiweißbrote in meiner Diät immer genossen. Sie schmecken tatsächlich ziemlich gut und wenn man sich erst einmal an den anderen Geschmack gewöhnt hat, was überhaupt nicht schwer fiel, dann kann man es total gut essen. Ich hab sowieso den Eindruck gehabt während meiner Diät, dass wir unsere Geschmacksknospen einfach an die gängigen Lebensmittel gewöhnt haben und deswegen Probleme haben mit Neuem haben. Ist man dafür allerdings offen und isst es einfach mal, dann stellt man relativ schnell fest, dass man sich danach sogar so ein Brot wünscht. Das ginge nicht nur mit dem Low-Carb Brot zu, sondern auch mit den Eiweißbrötchen.

Eure Fragen und Anmerkungen

Ich wäre Euch super dankbar, wenn ihr Euch hier beteiligt. Schreibt einfach welche Rezepte ihr benutzt habt in das Kommentarfeld oder welche Anregungen und Anmerkungen ihr zum Thema habt. Ich bin echt neugierig darauf welche Ideen und Rezepte ihr benutzt habt und welche gut schmecken. Denn da ich wahrscheinlich bei der Low-Carb Ernährung bleiben werde ist es für mich kein Einzelthema, sondern ein Dauerthema in meinem Leben. Da da draußen viele von uns sind :-) freue ich mich natürlich auf einen Austausch.

Bis bald, Euer Alex

 

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