Low-Carb Brot Rezept mit Eiweißpulver

Mein liebstes Eiweißbrot ist mit Sicherheit Dieses. Die Zutaten sind Eiweißpulver, Sonnenblumenkerne und Leinsamen und noch einige andere Zutaten. Besonders sympathisch für mich als Sportler ist das Eiweißpulver und der Magerquark im Brot. Eine Proteinbombe! Genau richtig nach einem harten Training. Aber schauen wir uns die Zutaten einmal genau an.

Mein selber gebackenes Eiweißbrot

Mein selber gebackenes Eiweißbrot

Zutatenliste:

Für eine Portion d.h. ein Brot benötigt ihr:

  • 50 g geschrotete Leinsamen
  • 50 g Weizenkleie
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g neutrales Eiweißpulver (ich hab das hier benutzt)
  • 2 Eier
  • 250 g Magerquark, also ohne Fett
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver

Kurze Informationen zum Rezept:

  • Reine Zubereitungszeit: ca. 12-15 Minuten
  • Meine Backzeit: ca. 45 Minuten
  • Wie schwierig war es? Ziemlich einfach!

Die Zubereitung

Für die Zubereitung habe ich mich natürlich an das Rezept gehalten. Allerdings war die Zubereitungsanleitung etwas kurz geraten und ich mag eher ausführliche Erklärungen. Das liegt daran das ich kein guter Koch bin und auch Backen nicht zu meinen Hobbys gehört. Trotz zahlreicher nervtötender Kochsendungen, wo jeder drittklassige Koch inzwischen seine blöden Sprüche absondern darf und irgend einen Mist kocht, hat mich der Virus noch nicht infiziert und ich verzichte gerne. Spätestens wenn ich das teilweise dumme Gequatsche von irgendwelchen Möchtegern-Unterhaltern höre und irgendwelche Z-Promis die Speisen „verkosten“ und so viel Ahnung davon haben wie ich vom Reisanbau in China muss ich definitiv abschalten.

Aber für ein Rezept benötigt man eben schon eine ausführliche Anleitung – wenn man kein Kenner ist. Deswegen habe ich noch ein bisschen recherchiert und für Euch hier eine ausführliche Zubereitungsanleitung zusammengestellt.

  • Schritt 1: Heizt Euren Ofen auf 200° vor.
  • Schritt 2: Vermengt die Sonnenblumenkerne, den Leinsamen, die Weizenkleie, das Eiweißpulver, das Backpulver und das Salz in einer Schüssel. Vermengt dies gut bevor ihr dann die 250 g Magerquark und die zwei Eier dazu gebt. Denn ihr wollt eine ausgewogene Mischung und deswegen müsst ihr die trockenen Zutaten erst mal gut vermischen. Wenn ihr dann den Quark und die Eier rein getan habt, dann knetet den Teig ordentlich durch.
  • Schritt 3: Nach dem gut durchkneten den Teig bitte ca. 15 Minuten ziehen lassen. In diesem Zeitraum quellen die geschroteten Leinsamen schön auf, weil sie die Feuchtigkeit ziehen. Dadurch das die trockenen Bestandteile im Rezept etwas Feuchtigkeit ziehen wird der Teig fester und ist dann fertig für die weitere Verarbeitung.
  • Schritt 4: Aus dem mittlerweile recht festen Teig könnt ihr dann einen Brotlaib Eures Geschmacks formen. Wenn ihr wollt könnte noch ein paar Sonnenblumenkerne über Euren Brotlaib machen und diese leicht rein drücken. Ich hab’s gemacht, weil es dann einfach ein bisschen besser aussieht. Außerdem könnte es ja schön knackig schmecken habe ich mir gedacht. Sonnenblumenkerne sind gesund und warum nicht. Danach kommt das Ganze in den Ofen.
  • Schritt 5: Wenn ihr wollt könnt ihr auch ein Herz reinzeichnen oder einen kleinen Teufel. Ganz wie es Euch beliebt :) Ich habe mir eine Hantelstange reingezeichnet (nein, nur Spaß). Den geformt Brotteig schiebt ihr dann (auf einen Rost mit Backpapier überzogen) in Euren vorgeheizten Ofen. Natürlich könnt ihr wahrscheinlich auch eine Backform nehmen, wenn er so eine habt. Ich hab’s aber einfacher es auf ein Backpapier auf einen Rost gelegt und dann in meinen auf 200° vorgeheizten Ofen geschoben. Ich habe übrigens Umluft benutzt. Fragt mich nicht wieso, aber ich fand’s sinnvoll, dass es von oben und unten gleichmäßig gebacken wird.
  • Schritt 6: Nach 40 Minuten hat meine Uhr am Ofen gepiepst und ich habe mal nach meinem Brot geschaut. Es sah schon ziemlich gut aus, aber ich fand’s noch nicht ganz gut. Deshalb habe ich es noch ein paar Minuten drin gelassen und erst so ca. nach 45 Minuten aus dem Ofen genommen. Dann sah das schön knackig durchgebacken aus und ich hab’s dann erst mal ein wenig abkühlen lassen.

Warmes Brot ist ja echt lecker und ich krieg davon keine Bauchschmerzen, aber ein heißes ist auch nichts. Nachdem ich es ca. eine halbe Stunde ausgehalten hatte, habe ich mir dann sofort eine Scheibe vom Brot abgeschnitten und pur gegessen. Und ich kann Euch sagen: es ist ein echter Genuss! Schmeckt einfach super. Ich hab mir das während meiner Low-Carb Diät ein paar Mal gemacht. Denn der Zeitaufwand für die Zubereitung ist gering und während das Ganze im Ofen backt sitze ich vor dem Fernseher oder am Laptop und arbeite. So gesehen hat das ganze Rezept für mich am Anfang ca. 15 Minuten gedauert und nachdem ich Übung drin hatte nur noch ca. 12 Minuten. Danach war das Teil im Ofen und ca. 45 Minuten später fertig.

Eure Erfahrungen und Anmerkungen sind gefragt!

Ich freue mich über Eure Anregungen und Kommentare zu diesem Low-Carb Brot. Probiert es doch einfach mal aus und berichtet hier wie es bei Euch gelungen ist und geschmeckt hat. Dankbar wäre ich Euch auch tatsächlich wenn ihr ein Foto davon macht :-) Aber ich werde es mir bald noch mal zubereiten und dann das Foto hier reinstellen. Vielleicht habt ihr auch eine Variation dieses Low-Carb Brots ausprobiert und wollt mir unten in die Kommentare reinschreiben welche Zutaten ihr zugefügt oder ausgetauscht habt.

Bis bald, Euer Alex

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