Low-Carb Brot mit geschroteten Leinsamen

Dieses Eiweißbrot mit Leinsamen und Sojamehl war mein zweitliebstes kohlenhydratreduziertes Brot in meiner Low-Carb Diät. Auch dieses habe ich mehrfach gebacken und genossen. Auf das Rezept hat mich eine Freundin gebracht, die das öfters gebacken hat. Als sie mitbekommen hatte das ich die Low-Carb Diät mache, hat sie es mir freundlicherweise geschickt.

Eiweißbrot mit geschrotetem Leinsamen

Eiweißbrot mit geschrotetem Leinsamen

Eins vorweg: das Brot ist Low-Carb, aber nicht fettarm! Es ist zwar nicht so fetthaltig wie ein fertiges Low-Carb Brot aus dem Handel, schmeckt aber auch besser, aber es ist doch relativ fettreich. Denn mit Butter, Sahne und dem Sojamehl sind natürlich schon Zutaten dabei, die den Fettanteil deutlich steigern. Aber da ich ja von den Low-Carb Broten keine großen Mengen gegessen habe, war es für mich jetzt kein Problem.

Wenn die Menge Fett bei seiner Low-Carb Diät nicht interessiert, für den ist es ohnehin kein Problem. Denn in jedem Fall hat es nur sehr wenig Kohlenhydrate. Aber schauen wir uns die Zutaten des Eiweißbrot einfach mal an.

Zutatenliste für ein Brot

  • 50 g geschrotete Leinsamen
  • 50 g Sojamehl
  • 100 g Gluten
  • 2 Eier
  • Ein Esslöffel Butter (die Butter sollte warm sein, damit ihr diese auch perfekt in den Teig bekommt. Also vorher mal aus dem Kühlschrank rausnehmen und auf Zimmertemperatur bringen)
  • 50 g Sahne
  • 1 Teelöffel Brotgewürz
  • Eine Prise Salz
  • 10 g Hefe

Kurzinfos:

  • Die Zubereitungszeit lag bei mir bei ca. 20 Minuten
  • Die Backzeit war knapp 40 Minuten

Die Zubereitung vom Eiweißbrot

  • Schritt 1: Zuerst gebt ihr das Sojamehl, die geschrotetenLeinsamen, das Gluten, die zwei Eier, den Esslöffel Butter, die Sahne, eine Prise Salz und ein Teelöffel Brotgewürz in eine geeignete Schüssel und vermengt diese Mischung bitte gut. Wenn ihr es sehr gut vermengt habt kommt Schritt zwei.
  • Schritt 2: Zerkleinert jetzt die Hefe und löst diese bitte in lauwarmem Wasser auf. Dafür ca. 30 ml Wasser in Zimmertemperatur nehmen. Hast Du die Hefe gut zerbröselt und aufgelöst in dem Wasser, dann gebe es bitte in die Schüssel und vermenge es dann weiter mit einem Handrührgerät.
  • Schritt 3: Nutze ein Handrührgerät und knete den Teig weiter bis alle Zutaten gut vermengt sind und der Teig gut aussieht. Meine Freundin sagte mir das ein Indiz dafür ist, wenn sich der Teig vom Rand der Schüssel löst. Da hat sie sogar recht gehabt glaube ich, denn das ist tatsächlich passiert :-) Bei mir war’s meistens so nach ungefähr 5 Minuten geschehen und dann habe ich das ganze noch einmal per Hand durchgeknetet. Dafür habe ich etwas Mehl auf unser Arbeitsplatte gegeben und darauf den Teig noch einmal mit den Händen gut geknetet. Ihr könnt es ruhig ein bisschen länger machen, denn je länger ihr knetet, desto besser nachher die Konsistenz des Brotes.
  • Schritt 4: Jetzt tue das Ganze auf ein Backblech oder Ähnliches und lass den Teig ca. eine Dreiviertelstunde gehen. Dafür deck diesen bitte ab. Meine Freundin meinte, dass man dies durchaus 1 Stunde machen könnte, aber ich hab’s bei 45 Minuten belassen und hab dann weitergemacht. Geduld ist nicht so meine Stärke :-)
  • Schritt 6: Bevor die 45 Minuten vorbei sind lasst Euren Backofen bitte auf ca. 180° vorheizen. Für das Backen habe ich persönlich eine eine Backform benutzt und habe diese ihnen leicht eingefettet. Dann habe ich den Teig noch mal kurz durchgeknetet und in der Backfform verteilt. Danach ging’s ab in den Ofen.
  • Schritt 7: Lass Dir das Ganze im Ofen ca. 35-40 Minuten backen. Ich weiß nicht woran es lag, aber manchmal habe ich das Gefühl gehabt es wär schon nach 35 Minuten fertig. Und manchmal habe ich’s noch bis knapp 40 Minuten drin lassen müssen. Ich hab mir halt immer den Wecker am Ofen gestellt und hab dann nachgeschaut wenn’s gepippt hat. Wenn’s mir dann gut gefallen hat, dann habe ich es rausgenommen.

Geschmack und Konsistenz des Low-Carb Brots

Obwohl es sich hier um eine Low-Carb Brot handelt muss man sagen, dass die Konsistenz und auch der Geschmack bei diesem Eiweißbrot wirklich gut ist. Um ehrlich zu sein könnte ich das auch immer essen. Schmeckt wirklich ganz gut. Wenn ich zum Bäcker gehe und mir ein Brot kaufe, dann bin ich auch nicht immer begeistert. Ein selber gebackenes Brot schmeckt wahrscheinlich auch als Low-Carb Variante einfach besser :-).

Natürlich fehlt ein bisschen das Weizenmehl und da man ja mit seinen Geschmacksknospen auf zuckerhaltige und einfache Kohlenhydrate getrimmt wurde seit man das Licht der Welt erblickt hat, fehlt einem vielleicht ein bisschen was. Hat man das Eiweißbrot allerdings mal ein paar Wochen gegessen, dann fehlt einem das normale Brot eigentlich überhaupt nicht mehr. Die Geschmacksnerven gewöhnen sich daran und dann will man es sogar unbedingt haben. So ging es mir mit diesem Brot und mit dem Eiweißbrot aus meinem anderen Rezept. Deshalb habe ich beide hier vorgestellt.

Eure Erfahrungen und Anmerkungen

Wenn ihr das Brot auch backen solltet, dann freue ich mich gerne auf Eure Kommentare und Anregungen dazu. Wie hat es Euch geschmeckt? Fehlt irgendwas in der Rezept Zubereitungsanleitung oder habt ihr einen anderen Tipp? Mein kleiner Blog hat inzwischen einige 1000 Besucher im Monat und auch andere Leute freuen sich natürlich über Deine Hilfe. Und auch ich natürlich, denn ich habe meine Ernährung inzwischen auf Low-Carb umgestellt auch nach meiner Diät und freue mich natürlich über den Austausch mit Anderen, die das genauso machen.

Bis bald, Euer Alex

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